Kampagnenproduktion für Baumarkt
Manchmal braucht eine kreative Vision jemanden, der sie auf den Boden der Tatsachen holt und dort erfolgreich umsetzt. In meiner Rolle als Creative Producer habe ich genau das für bis zu 12 Kampagnen pro Jahr übernommen. Dabei lag die gesamte Contentproduktion in meinen Händen – von der initialen Budgetierung und exakten Kapazitätsplanung über die Freelancer-Buchung bis hin zur finalen Abrechnung. Egal, ob bei komplexen Outdoor-Drehs oder Studio-Produktionen: Ich habe Teams von bis zu 15 Leuten koordiniert, die Disposition gesteuert und die regelmäßigen Kundenmeetings geleitet, damit alle Rädchen nahtlos ineinandergreifen.
Doch richtig spannend wird dieser Job erst, wenn der Standardplan nicht mehr greift. Wenn man plötzlich mitten im tiefsten Frost authentische Sommer-Vibes für die Kamera produzieren muss, für das Set ein kompletter Garten von null auf bepflanzt wird oder ganz kurzfristig ein Igelexperte aufgetrieben werden muss, zeige ich meine eigentliche Stärke: pragmatisches Troubleshooting.
Großprojekt Bundesministerien
Wenn es um Kommunikation auf politischer Ebene geht, muss nicht nur die Bildsprache makellos sein, sondern auch die gesamte Maschinerie im Hintergrund verlässlich laufen. Für dieses Großprojekt habe ich die Produktion von 12 hochwertigen Filmen für verschiedene Bundesministerien verantwortet.
Das bedeutete konkret: Die organisatorischen Fäden liefen an meinem Schreibtisch in Köln zusammen, während die eigentliche Videoproduktion direkt am Ort des Geschehens in der Hauptstadt stattfand. Mit hoher Reisebereitschaft pendelte ich für die Drehs regelmäßig zwischen dem Rheinland und den Ministerien in Berlin, um sicherzustellen, dass vor Ort jede Einstellung sitzt. Gleichzeitig lag die treuhänderische Verwaltung einer größeren Budgetsumme in meinen Händen – eine Verantwortung, die absolute Präzision und Transparenz erforderte.
Guerilla-Marketing für Energydrinks
Was macht man, wenn man eine Marke pushen will, aber kein großes Werbebudget zur Verfügung steht? Man wird laut, kreativ und geht genau dorthin, wo das Leben ohnehin schon spielt.
Für einen Energydrink-Hersteller habe ich das knappe Budget in einen massiven Vorteil verwandelt und verschiedene Guerilla-Marketing-Maßnahmen auf die Straße gebracht. Die Umsetzung war so simpel wie effektiv: Ich bin mit einem extrem auffälligen Firmenwagen die bekanntesten Hotspots abgefahren und habe das Auto dort maximal prominent platziert. Der absolute Eisbrecher war jedoch ein Musiker, den ich kurzerhand auf das Autodach gestellt habe. Spätestens als die halbe Straße stehen geblieben ist und lautstark „Wonderwall“ mitgesungen hat, war das Ziel erreicht. Die Leute haben ununterbrochen Fotos und Videos in ihren Storys geteilt, während ich die perfekten Vibes genutzt habe, um die Gratis-Getränke unter die Menge zu bringen.
Auf einem Festival habe ich den Energydrink als eiskaltes Slusheis zu einem unschlagbar günstigen Preis verkauft. Bei sommerlichen Temperaturen wurde der Stand zum absoluten Besuchermagneten und sorgte auf dem gesamten Gelände für maximale Sichtbarkeit. Das Projekt beweist: Man braucht keine teuren Werbeflächen, um in den Köpfen der Zielgruppe zu bleiben. Es reicht eine zündende Idee, etwas Mut zur Lücke und jemanden, der das Ganze einfach umsetzt.